Zusammenfassung der Erzählung WilerWalti,
nach Pfr. Dr. Martin

 

Wiler Walti, als Findelkind in einer Zürcher Vorortsgemeinde im sogenannten Scherbenviertel aufgewachsen, ist für viele Menschen immer ein Rätsel geblieben. Eine anständige Familie bot dem randständigen Buben ein menschenwürdiges Obdach. Als tüpischer Seebub, immer zu Spässen aufgelegt, zog Walti seine Kreise immer weiter. Je älter desto schwieriger und speziell die Nachbarschafft, leicht fromm, wird zunehmend ungeduldig und begrüsst Waltis Umzug nach Zürich. Seine angelernten Berufe als Bäcker, Mechaniker und Weinbauer hängt er an den Nagel um sich der Musik zu widmen. Das neue Umfeld, prägte die Persöndlichkeit Waltis vor – und nachhaltig. Als eingefleischter Junggeselle entdeckt er so allerhand Neues, das ihm bis anhin verborgen blieb.


Widerwärtigkeiten des alltäglichen Lebens, trieben den jungen Burschen aber beinahe in den Ruin. Es entstanden Geschichten, Mythen und Sagen um den WilerWalti und kaum jemand kann sagen, wieviele davon wahr sind, ob er all das überlebt hat oder ob er in die ewigen Jagdgründe entschwunden ist. Wie auch immer, uns kümmert das nicht, wir gehen davon aus, dass sich Walti als Weltenbummler herumtreibt und uns ab und zu mit seiner Anwesenheit überrascht.

 

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